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Kurzbeschreibung:
Alex' Dasein ist alles andere als beneidenswert: Ständig wird er von seinen Eltern herumkommandiert und fühlt sich mehr als deren Dienstbote, als deren Sohn. Um diesem Alltag zu entfliehen, haut er eines Abends mit dem Zug ab, voller Erwartungen, aber ohne Ziel. Das neue Leben in einer Großstadt gestaltet sich anfangs schwierig, doch mit Gabrel findet Alex einen treuen Gefährten, mit dem er bald Größeres erlebt, als er sich je erträumt hätte...
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Rezension und Literaturkritik:
Daniel Streits erster und bisher einziger Roman erzählt die Geschichte des 13jährigen Alex, der endlich einmal gerne das tun möchte, was alle Kinder in seinem Alter tun: spielen, leben, fröhlich sein. Dafür nimmt er große Mühen auf sich, verlässt eines Abends heimlich sein Heimatdorf in der Hoffnung, irgendwo ein neues Leben anfangen zu können. Durch seine Bekanntschaft mit Gabrel lernt er dabei nicht nur das Überleben in einer Großstadt, sondern auch, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Tag und Nacht verbringen die beiden miteinander und schaffen es sogar die Sympathie eines alten Mannes zu gewinnen, der ihnen ein Zuhause gibt. Zu dritt erleben sie eines Tages ihr größtes Abenteuer und für eine Weile scheint es, als würde Alex' Traum von einem glücklicheren Leben in Erfüllung gehen.
Für einen 14jährigen gibt Daniel Streit mit "Zug in die Freiheit" ein beachtliches Debüt. Sein Held Alex tut das, was jeder von uns sich in seiner Phantasie schon mal ausgemalt hat: Ausreißen und die Welt auf eigene Faust kennenlernen, kurz – frei sein. In leichter Sprache beschreibt der Autor die Freuden und Probleme eines selbständigen Lebens. Selbst wenn manches dabei deutlich einfacher dargestellt wird, als es in Wirklichkeit ist – die unterhaltsame Geschichte verschafft trotz oder gerade deswegen vor allem Jugendlichen die Gelegenheit, ihren Träumen für kurze Zeit freien Lauf zu lassen, bevor das (überraschende) Ende des Buches sie zurück in die Realität befördert.
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