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Rezension und Literaturkritik:
Wie bereits erwähnt, beruhen die Geschichte und die Philosophie des Buches auf einem einzigen Grundsatz: Alles ist eins und eins ist alles!
Direkt zu Anfang macht der Autor dies durch die Beschreibung eines vor Jahren stattgefunden physikalischen Experiments deutlich und gibt seinem Buch damit zum einen eine wissenschaftliche Grundlage, zum anderen zeigt er dem Leser den roten Faden des Gesamttextes, der in sich oft fragmentarisch wirkt.
Die Personen, welche die gesamte Geschichte zusammenhalten sind Martin und seine Frau Jemima. Aber auch der Autor, der sich am Beginn des Buches selbst in die Erzählung einbringt und schildert wie er durch den Fund von Disketten auf einer Müllhalde zum Verfassen dieser Texte kam. Auch mitten im Text gibt der Autor immer wieder Erklärungen ab und versucht das Folgende für den Leser zu gliedern.
Diese "Reise" von Elihu schildert Wallner F. in Form von Kurzgeschichten. Jede einzelne kann für sich selber stehen, gehört und passt jedoch in den Gesamtkontext . Dazwischen taucht immer wieder die Rahmenhandlung um den im Krankenhaus liegenden Martin und Jemima auf, die mit allen Mitteln versucht, ihren Mann ins Leben zurück zu holen.
Das Paar ist in diesem Buch der Gegenwartsbeweis für die Richtigkeit der philosophischen Theorie.
Mit der Betrachtung dieser Philosophie in Bezug auf die Schöpfungsgeschichte, stellt der Autor interessante Aussagen auf, indem er den christlichen Gott seine Allmacht nimmt und dies auch plausibel begründet. Die einzelnen Geschichten mit ihren unterschiedlichen Betrachtungsweisen begründen weiter die universelle Anwendbarkeit dieses philosophischen Grundsatzes.
Wie um die vorgestellten Gedanken zu untermauern, hat Wallner F. nach der eigentlichen Geschichte - in einer Art Anhang - weitere Texte und Lyrik angefügt, die er durch seine persönliche Zusammenfassung noch einmal in den Gesamtkontext einordnet.
Das Buch wirkt in sich nicht geschlossen und der Leser muss für sich selbst ein Gesamtgefüge daraus konstruieren. Doch trotz brüchiger Struktur und abstrakter Gedankengänge bleibt das Buch verständlich, auch wenn die Einführung in die Gesamtmaterie etwas holprig wirkt. Letztendlich schafft der Autor es doch dem Leser seine Gedanken näher zu bringen. Dabei stellt er eine durchaus positive Philosophie vor und zeichnet ein Weltbild über das es sich lohnt nachzudenken und vielleicht sogar daran zu glauben. |